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Schloss Mellenthin auf Usedom

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Schloss Mellenthin auf Usedom

Schloss Mellenthin auf Usedom



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Web 400 x 299 Pixel
Original 2288 x 1712 Pixel
entspricht 19.37 cm x 14.49 cm (300 dpi)
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  • EXIF-Infos

Image-ID:
450957
Hinzugefügt am: 05.04.2010 13:34:43
Kategorie: Schlösser & Burgen
Bildaufrufe: 2002
Downloads:
10
Dateigröße: 3.64 MB
Bildgröße: 2288 x 1712 Pixel

Nutzungsrecht 

Verwendung: Nur redaktionelle Nutzung  
Bearbeitungsrecht: Eingeschränktes Bearbeitungsrecht  
Bildquellenangabe: Achim Lückemeyer  / pixelio.de  

Userinfos

Bildbeschreibung

Beschreibung: Mellenthin war neben Gothen, nachweisbar seit dem 14. Jahrhundert, ein Stammgut der adligen Familie von Neuenkirchen. Das Schloss Mellenthin wurde zwischen 1575 und 1580 im Auftrag von Rüdiger von Nienkerken (Neuenkirchen) erbaut, einem Rat des Herzogs Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast. Baumeister war angeblich Antonio Wilhelmi. Der Überrest eines Vorgängerbaus befindet sich abseits davon im Gutspark. \r\n\r\nNach dem Aussterben der Familie von Neuenkirchen 1641 und dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde Johan Axelsson Oxenstierna durch die schwedische Königin Christina mit dem nun in Schwedisch-Pommern liegenden Gut belehnt. Wenige Jahre später kam Mellenthin in den Besitz des Generals Burchard Müller von der Lühne. Dessen Nachkommen besaßen das Gut bis 1747. Dann wurde es allodifiziert und bei einer öffentlichen Versteigerung durch den preußischen Kriegsrat Bleichert Peter von Meyenn erworben. Nach einem Konkurs kam das Gut Mellenthin 1818 an die Familie Wittchow. \r\n\r\nNach der Enteignung der Besitzer nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Gebäudekomplex durch die Gemeinde genutzt, die hier unter anderem Wohnungen, einen Kindergarten und ein Heimatmuseum einrichtete. Zu DDR-Zeiten kam auch eine Gaststätte ins Schloss. Nach der Wende wurde das Wasserschloss 2001 privatisiert und zu einem Hotel mit Gastronomie ausgebaut. \r\n\r\nDas Hauptgebäude der dreiflügeligen Anlage ist ein zweigeschossiger, siebenachsiger geputzter Backsteinbau mit Krüppelwalmdach. Auf der Hofseite hat das Gebäude einen breiten einachsigen Mittelrisaliten und zwei schmalere Seitenrisalite mit Walmdach. Das umlaufende Traufgesims ist in den dreigeschossigen Risaliten als geschosstrennendes Gesims weitergeführt. Die Eckquaderung des Putzes stammt von einer Renovierung des Gebäudes am Ende des 19. Jahrhunderts. \r\n\r\nZwischen dem Mittelrisaliten und dem rechten Seitenrisaliten befindet sich ein offener Eingangsvorbau mit Rundbogen und Kreuzgratgewölbe, der 1904 errichtet wurde. Dort befindet sich eine Tafel mit einer Inschrift und das Familienwappen, die Christoph von Neuenkirchen hier 1596 zur Erinnerung an seinen Vater, den Bauherrn des Schlosses anbringen ließ. \r\n\r\nAuf der Gartenseite befindet sich ein zweiachsiger Mittelrisalit, vor dem 1904 eine Freitreppe angelegt und zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder entfernt wurde. Am östlichen Giebel befindet sich ein Treppenhausvorbau. \r\n\r\nIm Inneren sind Keller, Erd- und Obergeschoss als Kreuzgratgewölbe ausgeführt. In der Eingangshalle wird das Gewölbe von einer Säule getragen. Dort befindet sich auch ein Renaissancekamin aus dem Jahr 1613, der ursprünglich im Saal im Obergeschoss stand. \r\n\r\nDie beiden Seitenflügel wurden im 17. Jahrhundert errichtet. In ihnen befanden sich ursprünglich der Marstall, eine Schlosskapelle und ein etwa 100 m² großer Saal. Das Gebäude mit den Seitenflügeln und ein nördlich gelegener Teil des Parks sind von einem bis 20 Meter breiten Wassergraben umgeben.
Schlüsselwörter: -, haff, mecklenburg-vorpommern, stettiner, usedom, wasserburg, kostenlose bilder

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Ort der Aufnahme

Kamerahersteller: OLYMPUS CORPORATION
Kameramodell: C750UZ
Bildausrichtung: Horizontal (normal)
Belichtungsdauer: 1/800
Blende: 3.5
ISO Empfindlichkeit:
Belichtungskorrektur: -0.3
Belichtungsmodus: Manuelle Belichtung
Blitz:
Brennweite: 6.3 mm
Farbraum: sRGB

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